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GefühlsschuleDer Chee Sau Komplex entwickelt neue Synapsen im Gehirn und die Sensivität der Arme (Beine), für die Bewegungen und Intentionen des Gegners. Es werden die Reflexe, die korrekten Ellenbogenpositionen, Distanz, Schlagkraft, Schrittarbeit, das Besetzen der Zentrallinie, Gleichgewicht die Kinästhetische Wahrnehmung, das Gefühl für die richtigen Druckverhältnisse und nicht zuletzt die Verteidigung mit minimalsten Bewegungen geschult. Die Bewegungen sind immer im Fluss - Sie bleiben nie stehen. Nahtlose Übergänge von einer Technik zur nächsten. Hier kommt das "Wu-Wei" Prinzip zum tragen, es geht nicht um Sieg oder Niederlage. Der Partner ist NICHT Ihr Gegner, er ist das komplettierende Gegenstück. Je entspannter und konstanter der Fluss Ihrer Bewegungen ist, umso mehr lernen und erfahren Sie. Ohne Chee Sau wäre Wing Chun nur ein Sammelsurium von verschiedenen Techniken oder lebloser Kombinationen von Techniken. Durch Chee Sau lernt der Schüler, reflexartig die richtigen Bewegungen zur richtigen Zeit zu machen. Es verbindet die einzelnen Techniken zu einer Technik. Eine Technik gibt die nächste - Ein immerwährender Fluss. Chee Sau ist die Seele des Wing Chun. Erst erlernt man die Bewegung (abstrakt) in der Form, dann übt man sie gefühlsmässig im Chee Sau, dann setzt man sie im Lak Sau ein. In dieser Phase kann der Kämpfer, ohne zu denken aufgrund taktiler Eigenschaften zur rechten Zeit das Erforderliche tun. Befreit von der Kraft des Gegners, dessen Kraft zu seiner eigenen machen und über das in Chee Sau erworbene Gefühl in Deckungs- und Drucklücken eindringen. Der eigene Vorwärtsdruck im Chee Sau: Je grösser der ausgeübte Druck auf die Extremität des Gegners ist, desto grösser muß der Druckunterschied zum Druck des Gegners sein, bevor dieser wahrnehmbar ist. Das heisst: Um kleinste Druckänderungen zu spüren, ist es ratsam selbst weniger Ausgangsdruck zu machen. Hier ist weniger wirklich mehr. |
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