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Nord und Sued Stile

Nördliche und südliche Kung Fu Stile Im Laufe der Zeit teilte sich die Shaolin-Schule, in der alles seinen Ursprung nahm, in eine nördliche und eine südliche Schule. So kam es, daß nach einiger Zeit beide Systeme voneinander abwichen. Dies war allein schon durch die Lebensbedingungen und die Umwelt, in der die Menschen lebten, bedingt. Die Menschen im Norden bevorzugten das Harte, das Kraftvolle. Ihr Kampfstil war offen und sie wichen nur selten einem Angriff aus. Die Natur gab ihnen die Härte. Sie waren den Südchinesen in jeder Hinsicht überlegen, sei es an Größe oder Stärke. Hier wurde das Shaolin-Toanta, bestehend aus 108 Techniken, geschaffen. Die Südchinesen hingegen kämpften zurückhaltend. Ihr Angriff kam meistens blitzschnell und suchte direkt eine tödliche Stelle des Gegners. Sie zogen im Kampf die Betätigung der Arme die der Beine vor. Hier waren die großen Meister Chuek Yuean, Li-Chieng und Pai Yu-Feng zu Hause. Sie sind durch die fünf Tierstile, Drachen-, Tiger-, Leoparden-, Schlangen- und Kranichstil bekannt geworden. Diese fünf Elemente wurden zu einer Einheit geformt, Geist, Atem, Kraft, Knochen und Sehnen. Die bekanntesten Shaolin - Schulen, die sich in China herauskristallisierten waren die Kwang -, Tung -, Honan -, Fu -, Kein -, Ngo - Mei und die Wu – Tang - Schulen. Gegenwärtig gibt es weit mehr als 300 Stilrichtungen im Kung-Fu. Wesentlich sind jedoch immer die fließenden Bewegungen. So gibt es auch im Shaolin-Kempo folgende Ausführungsarten: Einen wesentlichen Teil der Entwicklung der Shaolin Techniken haben zahlreichen Dynastien in China beigetragen. Denn da gerade zu diesen Zeiten das Volk unterdrückt und jeglicher Waffenbesitz verboten war, traf man sich an geheimen Plätzen, um sich den verschiedensten Selbstverteidigungsarten zu entsinnen. In diesem Zusammenhang ist auch der Nun Chaku zu nennen, der einst als Dreschflegel benutzt, später in Verbindung mit Kung-Fu-Techniken auch als Waffe eingesetzt wurde. So kam es, daß sich gerade in China Kung-Fu zur Blüte entwickelte; auf dieser Basis werden auch noch heute andere Budopraktiken aufgebaut. Shaolin Kempo gilt als eine der bekanntesten Stilrichtungen aus dem Kung Fu. Shaolin Kempo selbst besteht wiederum aus fünf verschiedenen Stilrichtungen, dem Drachen-, Schlangen-, Tiger-, Leoparden- und Kranichstil von Chok Yuan, Li Cheng und Pai- Yu-Feng ins Leben gerufen. Auch das Wu-Tank-Pai ist eine Stilrichtung aus dem Kung-Fu woraus sich auch wieder drei andere Stilrichtungen entwickelten, nämlich das Tai-ChiChuan, Pa Kua-Chuan und das Shin Yi Chuan. Damit soll eben nur gesagt sein, daß selbst aus einigen Kung-Fu-Stilrichtungen wiederum weitere Stilrichtungen hervorgehen können. Wie allgemein bekannt ist sind alle wirksamen Faustkampfsysteme aus Asien auf verschiedene Stilrichtungen aus dem chinesischen Kung-Fu zurückzuführen. So findet man auch unser dargestelltes Shaolin Kempo in Japan in stark abgewandelter Form unter dem Namen Shorinji Kempo (von Doshin So) wieder. Es hat sich im Laufe der Zeit technisch so weit vom Ursprung entfernt, so daß nur noch der Name Shorinji Kempo etwas Gemeinsames verrät.

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