
Da mir der ursprüngliche Autor beim besten Willen nicht mehr einfallen will veröffentliche ich den Artikel hier mal unter Anonym.
Nach allem was ich in der Zwischenzeit gesehen und gelesen habe, ist dies meine persönliche Meinung!Im Kern sind sich alle ?ing ?ung Stile ähnlich. Alle haben das Chi Sao als Trainingsgrundlage für das Entwickeln ihrer Reflexe. Auch wenn es hier unterschiedliche Interpretationen gibt geht es im großen ganzen um das orientieren an der Position, Strucktur und Bewegungsrichtung der gegnerischen Gliedmaßen. Die Information darüber weist einem den Weg für den nächsten Angriff. Hierbei verwenden manche Stile Ellenbogentechniken zum Rumpf und sehen diese als Weiterführung von Handtechniken in einer verkürzten Distanz. Andere wieder betrachten ihren Weg als reinen Boxstil, bewegen sich im Nahkampf stets in der Faustdistanz und benutzen Ellenbogentechniken lediglich um sich den Weg für Folgeaktionen freiräumen zu können. Was Handtechniken angeht unterscheiden sich manche Stile schon von den Inhalten als auch von der Größe ihres Reportoirs. Manche haben eine Spezialisierung auf wenige wirksame Techniken andere widerum ein größeres Arsenal und dadurch mehr strategische Möglichkeiten eine Situation zu lösen.( Wobei die „Spezialisten“ sich hier streiten würden, wie bei wahrscheinlich jeden meiner angeführten Punkte) Einige versuchen aus dem Chi Sao Wurf und Hebeltechniken zu entwickeln, andere setzen nur auf Schlagtechniken. Wobei manche Hebel als Techniken sehen die gegnerische Aufgabe zu erzwingen bzw. dem Arm zu verletzen und andere dadurch nur wieder in eine günstige Position kommen wollen, um von dort weiterzuschlagen. Einige Richtungen kombinieren ihren Stil mit Techniken aus dem Boxen/Kickboxen (Schlagkombinationen und verschiedene Trittvariationen) und geben dabei, nach meiner Meinung, konzeptorische Grundgedanken auf. Es gibt Richtungen die besitzen auch ein Reflextraining für die Beine (Chi Gerk) um in Momenten wo die Hände gebunden sind auf einer anderen Ebene weiterarbeiten zu können. Hierbei fallen die Techniken und die Meinung darüber was funktioniert ebenfalls unterschiedlich aus. Manche halten gar nix vom Chi Gerk und gehen davon aus das Handtechniken der dominierende Part sind und man weist dort der Beinarbeit nur eine unteergeordnete Rolle zu. Das selbe gilt für Schrittarbeit.
Die Systeme bei denen Schrittarbeit eine Rolle spielt versuchen meist folgende Bereiche abzudecken: optimale Kraftentwicklung zur gegnerischen Achse, schutz des Genitalbereiches während des Laufens, flankeoriwentierte Ausweichmöglichkeiten, Notfallkonzepte bei Gleichgewichtsverlust, Schutz vor Fegeaktionen usw. Auch der Umgang mit der gegnerischer Kraft ist unterschiedlich! Die einen versuchen durch verschiedene Mechaniken ihr Kraftpotential zu steigern um gegnerische Kräfte zu brechen, andere kombiniereen solches Verhalten mit nachgibigen Elementen, weil man davon ausgeht das es immer eine Kraft gibt die größer als die eigene ist. Wobei es auch solche gibt die nachgibigesVerhalten übertreiben (nie verstanden haben) und dadurch Wege beschreiten die in einer realistischen Auseinandersetzung nie umsetzbar sind. Aber wie gesagt alles meine persönliche Meinung. Auch was den Bodenkampf angeht ist man sich nicht einig. Manche machen überhaupt keinen. Setzen nur auf Spezialisierung im Handbereich und auf Maßnahmen die Griffverhalten verhindern sollen. In anderen Lininen macht man Bodenkampf (aber auch wieder mit unterschiedliche Techniken). Manche versuchen Techniken des Jiu jitsu und der gleichen einzubauen, andere wiederum versuchen auch in der Disziplin sich ?ing ?ung Konzepte nutzbar zu machen. In meiner Linie gibt es sogar spezielle Wurf und Gegenwurfinhalte die dir weiterhelfen wenn Du gegriffen wurdest. Die einen meinen sowas kommt nie vor. Nach meiner persönlichen Meinung kann eine Selbstverteidigungssituation aber auch Überraschungscharackter haben oder es kann einer Person, die gut einstecken kann, gelingen an deinen Körper heranzukommen um ihnen zu greifen. Wie gesagt vieles ist Ansichtssache und entspricht der individuellen Erfahrung und Interpretation. Problem ist nur, das man nie sagen kann die einen machens so die anderen so. Selbst inerhalb der einzelnen Linien gibt es unterschidliche Interpretationen. So variiert die Intrpretation schon von Lehrer zu Lehrer. Schau Dir vieles an, vergleiche die Faktoren die Dir wichtig sind und am Ende kann deine Entscheidung so wie so nur eine subjektive sein.
Ich hoff, daß Dir einige meiner Aussagen als Leitgedanken dienen können !Über den Autor: anonym
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